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MUSE MUSE MUSE !

Grosserfolg mit neuem Album


Die britische Band Muse steigt mit ihrem neuen Album „The Resistance“ auf Platz 1 der Albumcharts ein. Verwundern tut das nicht. Volle Konzertsäle, vier Erfolgreiche Alben, mehrere MTV Europe Music Awards: Muse hat seit ihrer Gründung 1994 einen erfolgreichen Weg hinter sich gebracht. Seit Mitte September ist nun ihr neues, fünftes Album auf dem Markt.

Die Musik von Muse gefällt nicht allen. Das ist ok so. Muse bleibt bei dem was sie sind und können. Und gehen darin weiter. Die drei Jungs scheuten sich nie vor ambitiösem Songwriting und ihre Musik ist zu innovativ und experimentell, als dass man sie mit anderem Vergleichen, geschweige denn Nachahmer nennen könnte, wie am Anfang ihrer Karriere. Davon zeugt auch „The Resistance“.

Ob das Album besser ist als die vorherigen vier, kann nich gesagt werden. Auch dieses Mal gehen die Jungs in ihrer Musik noch ein Stück weiter. Es scheint als sei das eigentlich Ziel mit jedem Album weitere kreative Wege zu finden, ihren Sound noch lauter und massiver zu machen. Das ist für wahr eine Herausforderung für eine dreiköpfige Band. „The Resistance“ aber zeigt, dass es möglich ist.

Die Möglichkeit die drei Jungs live in der Schweiz zu sehen, bietet sich vorerst nicht. Dafür wurde die Ticketanzahl für ihre Konzerte in Hamburg (28.10.) und Berlin (29.10.) erhöht.

MUSE „The Resistance“, seit 15.September im Handel.



Sonntag, 27. September 2009 | 21:05

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Madonna – Queen of Pop und Koryphäe

Die neue Single wirft Fragen auf


Seit Jahrzehnten liefert sie uns Musik, manchmal bessere, manchmal weniger gute. Madonna ist omnipräsent. Jetzt kommt eine Compilation auf den Markt, die als Best of Album durchgehen kann. Mit darauf sind aber auch ein paar neue Songs. Das Ganze nennt sich „Celebration“ und ist eine Retrospektive auf Madonnas Leben und Schaffen. Die Single-Auskopplung, ebenfalls „Celebration“ genannt ist eben erschienen. Und es ist ihre bis anhin kalkulierteste Single.

Während alle drauf warteten, den Song vor der offiziellen Erscheinung wie angekündigt exklusiv im Radio zu hören, kursierte kurz darauf eine mp3-Version. Alles diente dazu, die Leute noch gespannter zu machen. Alles inszeniert von, logisch, Madonna. Ihr grösster Erfolg war vor dem Millenium, die Compilation ein Versuch neue, junge Fans mit ihrer früheren Musik aus den Zeiten dieses Erfolgs vertraut zu machen.

Ich bin kein Madonna-Fan, aber auch mit einem objektiven Blick, oder in dem Falle einem objektiven Ohr, überzeugt das Lied nicht. Zu gewollt, zu konstruiert, zu jung. Madonnas Musik ist kein Ausdruck eines inneren Drangs mehr sondern nur noch konstruierter Versuch, junge Fans zu haben und damit selber jung zu bleiben. Zusätzlich kommt Ende Woche auch eine DVD auf den Markt, die erstmals viele von Madonnas Musikvideos auf dem heimischen Fernseher sichtbar macht.

Single, Best of Album und DVD – alles riecht etwas nach einem verzweifelten Versuch, sich noch stärker zu positionieren. Dabei sollte die grosse Madonna es lieber bei dem belassen, was sie schon erreicht hat. Das ist nämlich viel, und genug.
Das Guiness Buch der Rekorde kürte Madonna zur erfolgreichsten Sängerin aller Zeiten. Zu Recht. Nun muss sie nur noch den richtigen Zeitpunkt finden, aufzuhören. Die neue Single spricht für ein baldiges Eintreffen desselben. Hoffen wir es, auch für Madonna.



Freitag, 18. September 2009 | 14:49

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Beatles in digital

Feiertag für die Beatles-Fan


40 Jahre nachdem die Beatles ihre letzten Songs aufgenommen haben, ist nun ihr gesamtes Werk digital überarbeitet erschienen. Gleichzeitig kam kürzlich ein neues Computerspiel auf dem Markt, bei dem die Spieler die Rolle eines der Beatles übernehmen und selbst singen, Gitarre oder Schlagzeug spielen können, es nennt sich „The Beatles Rock Band.“ Beides zeigt, dass die Jungs mit den Pilzköpfen noch lange nicht vergessen sind, bei Internet-Händlern stand die digital überarbeitet CDs bei den Vorbestellungen ganz oben. Durch die digitale Bearbeitung klingen die Beatles-Hits klarer, einzelne Stimmen und Melodien sind deutlicher zu hören. Die Arbeit an der Neuauflage von 14 Alben, die einzeln und als Sammelbox auf den Markt kamen, dauerte vier Jahre.
Für das Computerspiel werden ähnliche Erfolge erwartet wie für die Musik. Ex-Beatle McCartney gab in einem Interview zu, es bislang noch nicht gespielt zu haben, glaubt aber, dass es ziemlich schwierig ist. Ebenso ist er davon überzeugt, dass damit mehr Jugendliche für die Beatles begeistert werden könnten.
Für alle Beatles-Fans ist auf jeden Fall sowohl das Computerspiel aber vor allem auch die digital überarbeitete Musik Grund, sich zu freuen und einen Beatles-Feiertag abzuhalten.



Freitag, 11. September 2009 | 16:42

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Ärger bei Oasis

Endgültige Trennung?


Die Gallagher-Brüder waren immer wieder gut für einen Skandal und gemocht haben sie sich nie.
Oft haben die Fans gezittert, ob sich die Band trennt. So wie jetzt gerade.

Vor knapp einer Woche gab Noel auf der Homepage der Band seinen Austritt bekannt. Die ausstehenden Konzerte wurden abgesagt. Es scheint ihm ernst zu sein. Nach dem Riesenstreit mit seinem Bruder vergangenes Wochenende, bei dem Gitarren durch die Luft flogen und zertrümmert wurden, bis die Polizei kam, will er nicht mehr zurück: „Mit Liam kann ich keinen Tag länger zusammenarbeiten“.

Wenn das zum Aus der Band führen würde, dann schade. Denn Oasis ist seit ihrer Gründung 1991 zum erfolgreichsten Vertreter des Britpop geworden mit über 50 Millionen verkauften Tonträgern weltweit.

Liam seinerseits betont, dass er Noel nie mehr in die Band zurück lassen wird. Auch eine Versöhnung käme nicht in Frage. Was nun alle Fans wissen wollen, ist, ob sich Oasis deswegen auflöst. Liam Gallagher verneint. Er wolle mit Oasis weitermachen, Noel hingegen plant eine Solokarriere.

Wird die Band noch dasselbe sein ohne Noel? Nein. Ist das schlimm? Nein. Warum nicht? Wenn sich die Gallagher-Brüder nicht dauernd in den Haaren liegen, kann sich die Band wieder auf die Musik konzentrieren und wer weiss, vielleicht schafft es Oasis nun an ihren einstigen Erfolg anzuknüpfen.



Samstag, 05. September 2009 | 14:39

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Von ganz oben nach ganz unten - und zurück

Whitney Houston hats geschafft


Nun gut, ihre Musik ist nicht Jedermanns Sache und man mag sie als schnulzige Popsängerin abtun. Aber eines hat sie geschafft, was kaum einer geglaubt hätte und viele andere nicht schaffen: Sie ist zurück.

Whitney Houston war in den Achtzigern und Neunzigern ganz gross und ganz oben. Ihre Stimme machte sie zur neuen Aretha Franklin, Millionen verkaufte Alben sind Zeuge. Mit der Hochzeit mit Bobby Brown, einem bitterbösen Rapganoven, gings ebenso steil bergab wie sie davor den Pophimmel erklommen hatte. Drogen, Gewalt, Exzesse. Nicht mehr dank Musik, nur durch etliche Skandale war sie Thema.

Jetzt ist sie wieder da. Wie früher mit melodiösem R’n B-Pop, wie früher aber auch mit ganz grosser Stimme. Die dünnen, computerverstärkten Popstimmchen der letzten Jahre sollten sich warm anziehen. Denn Whitney beweist mit ihrem Comeback vor allem eins: Echtes Talent vergeht nicht, ebenso wenig wie Unkraut.
Und man muss kein Fan sein um zu sagen: Whitney, schön bist du wieder da!



Montag, 31. August 2009 | 17:19

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