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Neues von Jan Delay
Nach eineinhalb Jahren im Studio mit seiner Band Disco Nr.1 bringt Jan Delay sein drittes Soloalbum raus; „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ ist eine Tanzplatte par exellence, die „den Kopf aus- und den Arsch anschalten“ soll, wie Delay es selber ausdrückt. Sein zweites Funk-Album ist Zeuge einer stetigen musikalischen Entwicklung und auch die Texte haben sich gewandelt; weniger politisch, dafür umso kreativer. Bestes Beispiel dafür sind die Tracks „Little Miss Anstrengend“ und „Abschlussball“. In welche Musikrichtung es nach „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ weiter gehen soll, weiss der 32-Jährige noch nicht. „Ich bin jetzt voll im Kopf dabei, die neue Platte live umzusetzen und Videos zu drehen.“ Danach wartet er einfach auf den nächsten Flash.
Nach vielen Festivalauftritten in diesem Sommer, tourt Jan Delay im Herbst durch Deutschland. Wann er mit dem neuen Programm das nächste Mal in die Schweiz kommt, ist noch nicht bekannt.
„Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ ab 14. August im Handel, die erste Single-Auskopplung „Oh Jonny“ ist seit Ende Juli im Handel
Nach vielen Festivalauftritten in diesem Sommer, tourt Jan Delay im Herbst durch Deutschland. Wann er mit dem neuen Programm das nächste Mal in die Schweiz kommt, ist noch nicht bekannt.
„Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ ab 14. August im Handel, die erste Single-Auskopplung „Oh Jonny“ ist seit Ende Juli im Handel
Geheimtipp im Kaufleuten
Gut, generell sind Starsailor kein Geheimtipp, aber ihr Konzert im Zürcher Kaufleuten am 9. September ist es. Seit ihrem Debütalbum 2001 hat die Band vor allem in den UK grosse Erfolge gefeiert, bei uns aber blieben sie weitgehend unbekannt. Als Vorband von U2 und den Rolling Stones gebührt ihnen aber auch die schweizerische Aufmerksamkeit. Ihre Musik ist sensibel, melancholisch, gross!
Die Band um Sänger und Gitarristen James Walsh hat seit ihrer Gründung 1999 besonders mit ihren Alben „Love is here“ und „Silence is easy“ grossen Erfolg feiern können und die Herzen nicht weniger Fans weltweit erobert. Starsailor zaubert mit passioniertem Pop Gänsehaut, Glücksgefühle und ein entzücktes Grinsen auf die Gesichter. In den letzten Jahren wurde es ruhiger um die Jungs, jetzt wissen wir warum: Klammheimlich haben sie im Stillen ein neues, viertes Album aufgenommen.
Wir freuen uns auf einen charismatischen Sänger und Musik mit Tiefgang. Zeit die Segel zu setzen mit Kurs nach Zürich.
Starsailor & special guests
September 9th Kaufleuten Zürich, 19.45 Uhr
Die Band um Sänger und Gitarristen James Walsh hat seit ihrer Gründung 1999 besonders mit ihren Alben „Love is here“ und „Silence is easy“ grossen Erfolg feiern können und die Herzen nicht weniger Fans weltweit erobert. Starsailor zaubert mit passioniertem Pop Gänsehaut, Glücksgefühle und ein entzücktes Grinsen auf die Gesichter. In den letzten Jahren wurde es ruhiger um die Jungs, jetzt wissen wir warum: Klammheimlich haben sie im Stillen ein neues, viertes Album aufgenommen.
Wir freuen uns auf einen charismatischen Sänger und Musik mit Tiefgang. Zeit die Segel zu setzen mit Kurs nach Zürich.
Starsailor & special guests
September 9th Kaufleuten Zürich, 19.45 Uhr
Ein gelungener Einstand
La Roux ist ein britisches Elekropop-Duo, bestehend aus der 21-jährigen Sängerin Elly Jackson und dem Produzenten Ben Langmaid. Obwohl die rothaarige Sängerin (daher auch der Name) das Projekt mehr oder weniger alleine nach aussen repräsentiert, will La Roux als Band verstanden werden. Ihr Sound ist geprägt von britischen Synth-Pop-Bands der frühen 1980er.
Vor kurzem ist nun ihr erstes Album „La Roux“ erschienen, deren Singleauskopplung „Bulletproof“ bereits die Spitze der UK-charts erreicht hat. Das Debütalbum strotzt vor Synthesizern und Synthie-Pop und schafft es mit stilsicheren Songs Hitmaterial zu produzieren. Der Sound von La Roux ist nicht nur cool sondern unterkühlt, und genau das sorgt für den wichtigen Unterschied zu ihren Elektro-Pop-Kollegen wie Little Boots und dafür, dass La Roux in den Charts an ihnen vorbei zieht.
Reinhören, kaufen, abgehen!
Vor kurzem ist nun ihr erstes Album „La Roux“ erschienen, deren Singleauskopplung „Bulletproof“ bereits die Spitze der UK-charts erreicht hat. Das Debütalbum strotzt vor Synthesizern und Synthie-Pop und schafft es mit stilsicheren Songs Hitmaterial zu produzieren. Der Sound von La Roux ist nicht nur cool sondern unterkühlt, und genau das sorgt für den wichtigen Unterschied zu ihren Elektro-Pop-Kollegen wie Little Boots und dafür, dass La Roux in den Charts an ihnen vorbei zieht.
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Bei wem liegt die Verantwortung?
Die Elternfrage
In der Zeitung, im Fernsehen, selber gesehen und erlebt: Überall und immer wieder begegne ich dem Phänomen der Verrohung unserer Jugend. Gewalt, Drogen, Sex. Wenn ich zurück blicke auf meine Jugendjahre, vor allem die frühen, dann sehe ich auch kein reines Heft und doch war ich im Vergleich dazu, was heute abgeht, Erzengel Gabriel höchstpersönlich. Ich finde es erschreckend.
Und ich ärgere mich. Nicht nur über diese Umstände, sondern vor allem auch darüber, dass bei der Frage nach der Verantwortung die Eltern gänzlich ausser Acht gelassen werden.
Nachdem die Schule schon für die gesamte sexuelle Aufklärung verantwortlich ist, ebenso für die Drogenprävention und vor kurzem auch Ernährungslehre zum Regelstundenplan dazu gestossen ist, soll nun also die Schule die Gewaltprävention und -verhinderung auf sich nehmen. Und zwar exklusiv. Bei der soll die Zürcher Schuldirektorin Regine Aeppli versagt haben. In den vielen Diskussionen, Artikeln und Interviews nach dem Prügelvorfall der Küssnachter Jungs in München werden die Eltern gänzlich ausgelassen, lieber nimmt man Frau Aeppli in die Mangel. Dabei ist sie meiner Meinung nach eine der kompetentesten Schuldirektorinnen im Schweizerland.
Klar, die Schule hat grosse Möglichkeiten und viel Einfluss auf die Kids, doch darf nicht vergessen gehen, dass Lehrpersonen jeden Tag in jeder Schulstunde soziale Arbeit leisten, denn 20 Kids in einem Raum, die gleichzeitig arbeiten und lernen sollen ist kein Sugus. Wieviel Verantwortung, ausser derjenigen für das, was im Klassenzimmer passiert und die schulische Leistung (mit Vorbehalt) betrifft, sollen die Lehrer noch übernehmen? Fakt ist, der wichtigste Teil in der Erziehung leisten die Eltern. Müssen. Fakt ist aber auch: Erziehung gleich Arbeit. Es nimmt Zeit in Anspruch, viel Kraft und noch dazu macht man sich bei den Kindern erstmal unbeliebt. Klingt nicht nach dem ganz grossen Elternspass. Was aber vergessen geht über die Anstrengung und die oft fehlende Zeit, ist die existenzielle Wichtigkeit von Grenzen und Regeln. Ohne, kommt genau das raus, was man sogar an Schulabenden um 24 Uhr an jedem Bahnhof erleben kann: betrunkene Jugendliche, die Randale machen. Meine Grossmutter meint zu der Entschuldigung, es fehle an Zeit für die Erziehung, weil heute oft beide Elternteile arbeiten müssen: „Man kann auch nach 17 Uhr noch Kinder erziehen.“ Eine weise Frau.
Noch bin ich keine Mutter aber wenn, dann werde ich eine die Regeln aufstellt und Grenzen setzt. Eine, die die Kids mit 14 nicht mögen, weil sie unter der Woche abends nicht weg dürfen und am Wochenende um 24 Uhr daheim sein müssen. Aber sie werden es mir danken. Irgendwann.
Es lebe die Erziehung.
Eure Rebecca
rebecca.schnyder@allrickets.ch
PS: Wer mir nun vorhalten will, ich wisse nicht wovon ich rede: Ich war 2 Jahre Kindermädchen und bin nebenbei eine Lehrertochter. Da.
Und ich ärgere mich. Nicht nur über diese Umstände, sondern vor allem auch darüber, dass bei der Frage nach der Verantwortung die Eltern gänzlich ausser Acht gelassen werden.
Nachdem die Schule schon für die gesamte sexuelle Aufklärung verantwortlich ist, ebenso für die Drogenprävention und vor kurzem auch Ernährungslehre zum Regelstundenplan dazu gestossen ist, soll nun also die Schule die Gewaltprävention und -verhinderung auf sich nehmen. Und zwar exklusiv. Bei der soll die Zürcher Schuldirektorin Regine Aeppli versagt haben. In den vielen Diskussionen, Artikeln und Interviews nach dem Prügelvorfall der Küssnachter Jungs in München werden die Eltern gänzlich ausgelassen, lieber nimmt man Frau Aeppli in die Mangel. Dabei ist sie meiner Meinung nach eine der kompetentesten Schuldirektorinnen im Schweizerland.
Klar, die Schule hat grosse Möglichkeiten und viel Einfluss auf die Kids, doch darf nicht vergessen gehen, dass Lehrpersonen jeden Tag in jeder Schulstunde soziale Arbeit leisten, denn 20 Kids in einem Raum, die gleichzeitig arbeiten und lernen sollen ist kein Sugus. Wieviel Verantwortung, ausser derjenigen für das, was im Klassenzimmer passiert und die schulische Leistung (mit Vorbehalt) betrifft, sollen die Lehrer noch übernehmen? Fakt ist, der wichtigste Teil in der Erziehung leisten die Eltern. Müssen. Fakt ist aber auch: Erziehung gleich Arbeit. Es nimmt Zeit in Anspruch, viel Kraft und noch dazu macht man sich bei den Kindern erstmal unbeliebt. Klingt nicht nach dem ganz grossen Elternspass. Was aber vergessen geht über die Anstrengung und die oft fehlende Zeit, ist die existenzielle Wichtigkeit von Grenzen und Regeln. Ohne, kommt genau das raus, was man sogar an Schulabenden um 24 Uhr an jedem Bahnhof erleben kann: betrunkene Jugendliche, die Randale machen. Meine Grossmutter meint zu der Entschuldigung, es fehle an Zeit für die Erziehung, weil heute oft beide Elternteile arbeiten müssen: „Man kann auch nach 17 Uhr noch Kinder erziehen.“ Eine weise Frau.
Noch bin ich keine Mutter aber wenn, dann werde ich eine die Regeln aufstellt und Grenzen setzt. Eine, die die Kids mit 14 nicht mögen, weil sie unter der Woche abends nicht weg dürfen und am Wochenende um 24 Uhr daheim sein müssen. Aber sie werden es mir danken. Irgendwann.
Es lebe die Erziehung.
Eure Rebecca
rebecca.schnyder@allrickets.ch
PS: Wer mir nun vorhalten will, ich wisse nicht wovon ich rede: Ich war 2 Jahre Kindermädchen und bin nebenbei eine Lehrertochter. Da.
Kanye will auf den Thron
Michel Jackson, der quasi notgedrungen designierte King of Pop, ist nun seit etwas mehr als einem Monat tot. Viele Spekulationen wurden angestellt, tief in seiner Vergangenheit gegraben und vor allem belegten seine Alben einmal mehr die Topplätze der internationalen Charts. Michael Jackson war Idol und der verdiente King of Pop.
Da sein Thron nun frei ist, stellt sich Frage des Nachfolgers. Kanye West hat sich nun in einem Interview selbst zum Kronprinzen erhoben: „Jeder liebte und respektierte Michael, aber die Zeiten ändern sich. Es ist traurig, dass Michael nicht mehr da ist, aber es ebnet den Weg für einen neuen King of Pop und ich bin bereit diesen Platz ein zu nehmen.“ Es gebe niemanden, der an ihn rankomme, was Plattenverkäufe betreffe. Auch vor grossen Vergleichen scheut Kanye nicht zurück:
„Erst war da Elvis, dann Michael, jetzt im 21. Jahrhundert ist es meine Zeit zu regieren.“
Was wir davon halten?
So schnell kommt keiner an Michael Jackson ran, und das ist gut so.
Da sein Thron nun frei ist, stellt sich Frage des Nachfolgers. Kanye West hat sich nun in einem Interview selbst zum Kronprinzen erhoben: „Jeder liebte und respektierte Michael, aber die Zeiten ändern sich. Es ist traurig, dass Michael nicht mehr da ist, aber es ebnet den Weg für einen neuen King of Pop und ich bin bereit diesen Platz ein zu nehmen.“ Es gebe niemanden, der an ihn rankomme, was Plattenverkäufe betreffe. Auch vor grossen Vergleichen scheut Kanye nicht zurück:
„Erst war da Elvis, dann Michael, jetzt im 21. Jahrhundert ist es meine Zeit zu regieren.“
Was wir davon halten?
So schnell kommt keiner an Michael Jackson ran, und das ist gut so.
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