News durchsuchen
Strassenkünstler-Festival in der Berner Altstadt
Von 6. bis 8. August steigt wieder das jährliche Strassenkünstler-Festival in den Strassen der Berner Altstadt. Busker ist englisch für Strassenmusikant/in, doch neben Klängen aus aller Welt erwartet den Besucher noch ganz viel mehr. Auf über 30 Plätzen (3 mehr als in den vergangenen Jahren) zeigen 30 Gruppen in rund 300 Shows ihr Können: Artistik, Theater, Comedy, Roboter und Streetperformance von Künstlern aus 18 Nationen. Die Spielorte sind in der ganzen Altstadt verteilt, zwischen Kornhaus und Nydegg.
Neben Spektakulärem für das Auge, bieten viele Stände Essen und Trinken aus aller Welt.
Neben Spektakulärem für das Auge, bieten viele Stände Essen und Trinken aus aller Welt.
Fünf Millionen für den Nachwuchs
U2 unterstützt musikalische Jugendliche in Irland
U2 will in ihrer Heimat die musikalische Ausbildung fördern. Während die Rockband auf Welttournee gehen, sollen die irischen Jugendlichen musikalisch gefördert werden. Dafür stellt die Band satte fünf Millionen zur Verfügung. Mit Hilfe dieses Geldes sollen Jugendliche ein Instrument lernen oder Gesangsunterricht nehmen können. Eine Wohltätigkeitsorganisation steuert weitere zwei Millionen Euro bei. Das Projekt startet im Jahr 2010 und ist auf fünf Jahre angelegt.
Ein Bandmitglied zu den Beweggründen: „Schon in frühen Jahren mit Musik zu tun zu haben, war für uns sehr wichtig und wir hatten das Glück, Musik an der Schule zu lernen. Bereits für eine Weil haben wir uns umgesehen, nach einer Möglichkeit, uns für eine initiative Musikausbildung in Irland engagieren zu können. Jetzt ist sie da.“
Schön, dass es Musiker gibt, die ihr Vermögen teilen und für Zwecke verwenden, die der Öffentlichkeit zugute kommen. Von Bono kennen wir das ja schon in anderen Belangen. Danke für das Vorbild U2!
Ein Bandmitglied zu den Beweggründen: „Schon in frühen Jahren mit Musik zu tun zu haben, war für uns sehr wichtig und wir hatten das Glück, Musik an der Schule zu lernen. Bereits für eine Weil haben wir uns umgesehen, nach einer Möglichkeit, uns für eine initiative Musikausbildung in Irland engagieren zu können. Jetzt ist sie da.“
Schön, dass es Musiker gibt, die ihr Vermögen teilen und für Zwecke verwenden, die der Öffentlichkeit zugute kommen. Von Bono kennen wir das ja schon in anderen Belangen. Danke für das Vorbild U2!
Von Piraten und anderen Herren
Feldversuch einer Vergebenen
Ich liebe meinen Mann, Verlobten genauer gesagt. Sehr.
Ab und zu aber bin ich neugierig, was sich denn so getan hat auf dem Singlemarkt, ob sich was verändert hat in den letzten Jahren (so lange ist es schon her, seit ich mich auf dem Bazar der Zu-Habenden getummelt habe); Sind die Sprüche noch die gleichen? Entsprechen die Verhaltensmuster von Männlein und Weiblein noch meiner Erinnerung? Hat sich am Schema des Flirten, Ansprechen, Mit-nach-hause-nehmen-Wollen etwas geändert? Wie kann ich mich als Unberührbare in diesen Rummel einfügen?
Dafür stürze ich mich mit meiner besten Feier-Freundin ins nächtliche Getümmel. Wir läuten den Abend ein mit einem Glas Wein und langem Gequatsche. Es entgeht mir dabei nicht, dass meine Freundin immer wieder verstohlen über meine Schulter blickt. Aha, da muss ein Objekt weiblichen Interesses sitzen (mein Party-Pendant ist übrigens auch vergeben, deswegen ergibt sich eine grossartige Symbiose, wenn wir gemeinsam weggehen). Ich hake nach und sie meint: Er ist nicht so hübsch. Erste Erkenntnis. Ist man in festen Händen zählt die Möglichkeit oft mehr, als die Person, die sie bietet.
Weiter gehts in den Club. Mit einem Bier steh ich am Rande der Tanzfläche und scanne die anwesenden Herren der Schöpfung. Bald fällt mir ein Exemplar ins Auge, ansehlich, tanzen kann er auch. Während ich ihm ein Lächeln zukommen lasse, ertappe ich mich bei der inneren Frage, ob ich das überhaupt darf. Wenn ich angesprochen werde, da kann ich ja nichts dafür. Ist auch eine Bestätigung an meinen Verlobten, dass er sich nicht schämen muss für seinen Ring am Finger. Aber darf auch ich jemanden ansprechen, oder zumindest klare Zeichen senden, damit er rüberkommt und mich anspricht? Zweite Erkenntnis: Für Nicht-Singles gelten andere Regeln. Bloss, wo die liegen, das gilt es noch heraus zu finden. Ich habe noch einen ganzen Abend Zeit.
Bald tanzt sich der junge Herr in meine Nähe und ich lass mich auf die Tanzfläche ziehen. Noch immer die einfachste Art, sich näher kommen. Da scheint sich nicht viel getan zu haben. Ich halte fest: Lieber tanzen als reden, bietet ja auch mehr Möglichkeit zum Körperkontakt. Ich schwinge so mit und hab meinen Spass. Bald aber muss ich seine Hand auf Taillenhöhe zurückschieben und ein Lied später wehre ich seinen Kussversuch mit einem Lachen ab. Ist das jetzt der Moment, wo ich mit der Wahrheit rausrücken sollte? Lieber zu früh als zu spät, denke ich mir und sage so charmant wie möglich ein Tut mir Leid und entziehe mich ihm. Den Rest des Abends begegnet er mir mit saurer Miene. Dritte Erkenntnis: Tanzen ist für manche anscheinend ein Versprechen auf mehr und deshalb mit Vorsicht zu geniessen. Schade, denke ich mir.
Ein leichter Tipp auf die Schultern holt mich aus meinen Gedanken. Lächelnd sagt ein junger Herr, ich sehe aus wie ein Schatz. Geschmeichelt erwidere ich, dann sei er wohl ein Pirat. Über den Abend verstreut begegnen wir uns immer mal wieder, tanzen kurz, aber ich bin vorsichtiger geworden. Irgendwann verabschiedet er sich, steht aber bereits zwei Minuten später wieder vor mir. Sein Freund meinte, er könne doch nicht ohne die Koordinaten des Schatzes nach Hause gehen. Mein Herz schmilzt und ich teile ihm mit, dass die leider bereits auf dem Arm eines anderen Seeräubers eintätowiert seien. Er gibt mir einen Handkuss und sagt Schade. Weg ist er. So, vierte und schönste Erkenntnis: Es gibt sie, die Herren mit charmanter Anmache, Anstand und der Grösse, Niederlagen einstecken zu können. Wie schön.
Die letzte Stunde versucht noch ein tapsiger Student namens Timo mich mit Fachsimpeleien zu beeindrucken, der mich dazu drängt, den Abend etwas früher abzubrechen.
Die Bilanz einer erkenntnisreichen Feiernacht: ein gekränkter Tanzpartner, ein Pirat mit Verständnis und eine Facebook-Anfrage am nächsten Morgen von Timo.
Ich werd wohl öfter mal wieder mit den Mädels um die Häuser ziehen. Es ist gut für mein Ego, macht Spass und solang ich im richtigen Moment die Hand mit Ring am Finger hebe, brauch ich den Gentlemen gegenüber, die mich ansprechen kein schlechtes Gewissen zu haben. Geschlafen wird sowieso daheim, denn da wartet nun mal mein König aller Piraten.
Bleibt bloss noch die Frage: Wie zum Teufel hat der Timo mich so schnell gefunden?
Eure Rebecca
rebecca.schnyder@alltickets.ch
Ab und zu aber bin ich neugierig, was sich denn so getan hat auf dem Singlemarkt, ob sich was verändert hat in den letzten Jahren (so lange ist es schon her, seit ich mich auf dem Bazar der Zu-Habenden getummelt habe); Sind die Sprüche noch die gleichen? Entsprechen die Verhaltensmuster von Männlein und Weiblein noch meiner Erinnerung? Hat sich am Schema des Flirten, Ansprechen, Mit-nach-hause-nehmen-Wollen etwas geändert? Wie kann ich mich als Unberührbare in diesen Rummel einfügen?
Dafür stürze ich mich mit meiner besten Feier-Freundin ins nächtliche Getümmel. Wir läuten den Abend ein mit einem Glas Wein und langem Gequatsche. Es entgeht mir dabei nicht, dass meine Freundin immer wieder verstohlen über meine Schulter blickt. Aha, da muss ein Objekt weiblichen Interesses sitzen (mein Party-Pendant ist übrigens auch vergeben, deswegen ergibt sich eine grossartige Symbiose, wenn wir gemeinsam weggehen). Ich hake nach und sie meint: Er ist nicht so hübsch. Erste Erkenntnis. Ist man in festen Händen zählt die Möglichkeit oft mehr, als die Person, die sie bietet.
Weiter gehts in den Club. Mit einem Bier steh ich am Rande der Tanzfläche und scanne die anwesenden Herren der Schöpfung. Bald fällt mir ein Exemplar ins Auge, ansehlich, tanzen kann er auch. Während ich ihm ein Lächeln zukommen lasse, ertappe ich mich bei der inneren Frage, ob ich das überhaupt darf. Wenn ich angesprochen werde, da kann ich ja nichts dafür. Ist auch eine Bestätigung an meinen Verlobten, dass er sich nicht schämen muss für seinen Ring am Finger. Aber darf auch ich jemanden ansprechen, oder zumindest klare Zeichen senden, damit er rüberkommt und mich anspricht? Zweite Erkenntnis: Für Nicht-Singles gelten andere Regeln. Bloss, wo die liegen, das gilt es noch heraus zu finden. Ich habe noch einen ganzen Abend Zeit.
Bald tanzt sich der junge Herr in meine Nähe und ich lass mich auf die Tanzfläche ziehen. Noch immer die einfachste Art, sich näher kommen. Da scheint sich nicht viel getan zu haben. Ich halte fest: Lieber tanzen als reden, bietet ja auch mehr Möglichkeit zum Körperkontakt. Ich schwinge so mit und hab meinen Spass. Bald aber muss ich seine Hand auf Taillenhöhe zurückschieben und ein Lied später wehre ich seinen Kussversuch mit einem Lachen ab. Ist das jetzt der Moment, wo ich mit der Wahrheit rausrücken sollte? Lieber zu früh als zu spät, denke ich mir und sage so charmant wie möglich ein Tut mir Leid und entziehe mich ihm. Den Rest des Abends begegnet er mir mit saurer Miene. Dritte Erkenntnis: Tanzen ist für manche anscheinend ein Versprechen auf mehr und deshalb mit Vorsicht zu geniessen. Schade, denke ich mir.
Ein leichter Tipp auf die Schultern holt mich aus meinen Gedanken. Lächelnd sagt ein junger Herr, ich sehe aus wie ein Schatz. Geschmeichelt erwidere ich, dann sei er wohl ein Pirat. Über den Abend verstreut begegnen wir uns immer mal wieder, tanzen kurz, aber ich bin vorsichtiger geworden. Irgendwann verabschiedet er sich, steht aber bereits zwei Minuten später wieder vor mir. Sein Freund meinte, er könne doch nicht ohne die Koordinaten des Schatzes nach Hause gehen. Mein Herz schmilzt und ich teile ihm mit, dass die leider bereits auf dem Arm eines anderen Seeräubers eintätowiert seien. Er gibt mir einen Handkuss und sagt Schade. Weg ist er. So, vierte und schönste Erkenntnis: Es gibt sie, die Herren mit charmanter Anmache, Anstand und der Grösse, Niederlagen einstecken zu können. Wie schön.
Die letzte Stunde versucht noch ein tapsiger Student namens Timo mich mit Fachsimpeleien zu beeindrucken, der mich dazu drängt, den Abend etwas früher abzubrechen.
Die Bilanz einer erkenntnisreichen Feiernacht: ein gekränkter Tanzpartner, ein Pirat mit Verständnis und eine Facebook-Anfrage am nächsten Morgen von Timo.
Ich werd wohl öfter mal wieder mit den Mädels um die Häuser ziehen. Es ist gut für mein Ego, macht Spass und solang ich im richtigen Moment die Hand mit Ring am Finger hebe, brauch ich den Gentlemen gegenüber, die mich ansprechen kein schlechtes Gewissen zu haben. Geschlafen wird sowieso daheim, denn da wartet nun mal mein König aller Piraten.
Bleibt bloss noch die Frage: Wie zum Teufel hat der Timo mich so schnell gefunden?
Eure Rebecca
rebecca.schnyder@alltickets.ch
Ein Muss für alle Rock `n Roll – Fans
Das Schöne am Schreiben dieser News ist unter anderem, dass ich selber auswählen kann, worüber ich schreibe und so komme ich diese Woche nicht herum, euch auf The Baseballs und ihr Konzert im November im Bierhübeli Bern aufmerksam zu machen.
Das ist new age Rock `n Roll vom feinsten. Aber wer sind die Jungs?
Drei ausgemachte Rock-’n’-Roll-Sänger mit Tolle treffen sich zufällig in der Teeküche eines typischen Heavy-Metal-Probenbunkers in Berlin. Sie identifizieren die jeweils anderen an der Haarpracht als Artgenossen, spontan wird eine Jamsession hingelegt und dann gründen sie eine Band, deren Debüt-Album wenig später in den Läden steh und deren Video auf MTV läuft. Klingt erfunden? Stimmt aber.
Laut Band funktioniert Blue Suede Shoes’ auf Anhieb – und zwar als dreistimmiger Satzgesang. Das gab es noch nicht in musikalischen Sphären von Elvis und Co.: Der „Voc ’n’ Roll” ist geboren. Und The Baseballs gleich dazu.
Sonderlich innovativ klingt das Konzept der Baseballs zunächst nicht: Man nehme eine Handvoll bereits erfolgreicher Hits und kleide sie in handgemachten Rock'n'Roll-Style der fünfziger Jahre. Von lieblosem und nur vordergründigem Stil-Überstülpen aber keine Spur - dafür gehen die drei Jungs einfach zu glaubwürdig, zu beherzt und zu beseelt an die Sache. Das Schlagzeug pumpt, der Kontrabass wirbelt: keine Frage, hier sind wir zurück im guten alten Heartbreak Hotel. Man überzeuge sich mit ihrer CD Strike!
The Baseballs, 10. November, Bierhübeli Bern
Hingehen!
Das ist new age Rock `n Roll vom feinsten. Aber wer sind die Jungs?
Drei ausgemachte Rock-’n’-Roll-Sänger mit Tolle treffen sich zufällig in der Teeküche eines typischen Heavy-Metal-Probenbunkers in Berlin. Sie identifizieren die jeweils anderen an der Haarpracht als Artgenossen, spontan wird eine Jamsession hingelegt und dann gründen sie eine Band, deren Debüt-Album wenig später in den Läden steh und deren Video auf MTV läuft. Klingt erfunden? Stimmt aber.
Laut Band funktioniert Blue Suede Shoes’ auf Anhieb – und zwar als dreistimmiger Satzgesang. Das gab es noch nicht in musikalischen Sphären von Elvis und Co.: Der „Voc ’n’ Roll” ist geboren. Und The Baseballs gleich dazu.
Sonderlich innovativ klingt das Konzept der Baseballs zunächst nicht: Man nehme eine Handvoll bereits erfolgreicher Hits und kleide sie in handgemachten Rock'n'Roll-Style der fünfziger Jahre. Von lieblosem und nur vordergründigem Stil-Überstülpen aber keine Spur - dafür gehen die drei Jungs einfach zu glaubwürdig, zu beherzt und zu beseelt an die Sache. Das Schlagzeug pumpt, der Kontrabass wirbelt: keine Frage, hier sind wir zurück im guten alten Heartbreak Hotel. Man überzeuge sich mit ihrer CD Strike!
The Baseballs, 10. November, Bierhübeli Bern
Hingehen!
Die Toten Hosen beleben die Schweiz
Einziges Schweizer Konzert in Jonschwil
Nach einer fast zweijährigen Bandpause gehen Die Toten Hosen wieder auf Tournee und im Rahmen ihrer Machmallauter-Tour 2009 kommen die Hosen für ein Konzert in die Schweiz. Überraschend: sie spielen im Degenaupark in Jonschwil.
Als kleiner Vorgeschmack empfehle ich auf der Homepage der Rocker das Video „Alles was war“ anzugucken, das während der Machmallauter-Tour entstanden ist. Das Video ist ein Live-Mitschnitt von verschiedenen Konzerten und zeigt, was uns in Jonschwil erwarten wird:
Starke Musik, tolle Energie, die gute alte Hosen-Show.
Ich würd sagen, dass ist ein Grund in die Ostschweiz zu reisen.
Sa 22.August, 16 Uhr, Degenaupark Jonschwil.
Als kleiner Vorgeschmack empfehle ich auf der Homepage der Rocker das Video „Alles was war“ anzugucken, das während der Machmallauter-Tour entstanden ist. Das Video ist ein Live-Mitschnitt von verschiedenen Konzerten und zeigt, was uns in Jonschwil erwarten wird:
Starke Musik, tolle Energie, die gute alte Hosen-Show.
Ich würd sagen, dass ist ein Grund in die Ostschweiz zu reisen.
Sa 22.August, 16 Uhr, Degenaupark Jonschwil.
« | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | »





