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Söhne Mannheims mit neuen Tönen
Neues Album “Iz On“
Früher sorgte die Band um Xavier Naidoo vor allem mit religiösen und mystischen Texten für Aufsehen. Auf dem neuen Album „Iz On“ machen diese Themen politischer Kritik und Liebesliedern Platz. Die Lieder sind musikalisch sanfter, die Gesellschaftskritik härter. Sowohl Angela wie auch Peer kriegen ihr Fett weg. "Die Politik ist nicht an allem Schuld, das ist natürlich Quatsch / Doch schuldlos ist sie auch nicht, und manches ist echt krass" heisst es zum Beispiel in einem Song.
Laute, aggressive Lieder sucht man vergebens, auch Party-Stimmung will keine aufkommen. Passt auch nicht zu den Söhnen. Die Band Söhne Mannheims übrigens ein absoluter Sonderfall im europäischen Musikbetrieb: Seit über zehn Jahren hält sich ein Kern von mehr als einem Dutzend Musiker. Wie das geht? Alle kriegen gleich viel Geld.
Fans der Söhne sind froh, ist dem so, sonst läge das „Iz On“-Album jetzt nicht in der Anlage.
Insgesamt ist das Album ein sehr melodisches, von experimentellen Klängen geprägt. Es ist, in Söhne-Manier aber vor allem eins; hochstehend. Sowohl was die texte aber auch die Qualität der Musik angeht.
Am 25. Oktober spielen die Söhne Mannheims im Zürcher Hallenstadion.
Laute, aggressive Lieder sucht man vergebens, auch Party-Stimmung will keine aufkommen. Passt auch nicht zu den Söhnen. Die Band Söhne Mannheims übrigens ein absoluter Sonderfall im europäischen Musikbetrieb: Seit über zehn Jahren hält sich ein Kern von mehr als einem Dutzend Musiker. Wie das geht? Alle kriegen gleich viel Geld.
Fans der Söhne sind froh, ist dem so, sonst läge das „Iz On“-Album jetzt nicht in der Anlage.
Insgesamt ist das Album ein sehr melodisches, von experimentellen Klängen geprägt. Es ist, in Söhne-Manier aber vor allem eins; hochstehend. Sowohl was die texte aber auch die Qualität der Musik angeht.
Am 25. Oktober spielen die Söhne Mannheims im Zürcher Hallenstadion.
Fanta4 feiert Jubiläum
Mit dem Album „Vier gewinnt“ hatten sie ihren Durchbruch, mittlerweile ist ihre Diskografie auf elf Alben gestiegen.
„Die da?“ war ihr erster grosser Hit, zahlreiche weitere folgten, wie „Sie ist weg“ oder „mfg“. Kaum eine andere Band hat die deutschsprachige Musik und deren Texte in den letzten Dekaden so stark geprägt wie sie: Die fantastischen Vier.
Diesen Sommer feiern Thomas D., Smudo, And.Ypsilon und Michi Beck ihr 20-jähriges Jubiläum. Die vier können es selbst kaum glauben. „Das ist echt wahnsinn“, so Smudo in einem Interview.
Fanta4 hat vieles geschafft, vor allem aber eines: den Deutschen Hip-Hop legitimiert und salonfähig gemacht. Sie wurden zu der Referenzgrösse wenn es um den deutschsprachigen Hip-Hop ging. Neben den grossen Erfolgen als Band, waren die Jungs auch immer wieder solo unterwegs.
Gefeiert wird das grosse Jubiläum mit einem spectakulären OpenAir-Konzert in Stuttgart am 25. Juli. „Es wird auf jeden Fall ein einmaliger Abend, auch wenn alles schiefgeht. Dann erst recht.“ (Smudo).
Wir werden sehen was geht.
„Die da?“ war ihr erster grosser Hit, zahlreiche weitere folgten, wie „Sie ist weg“ oder „mfg“. Kaum eine andere Band hat die deutschsprachige Musik und deren Texte in den letzten Dekaden so stark geprägt wie sie: Die fantastischen Vier.
Diesen Sommer feiern Thomas D., Smudo, And.Ypsilon und Michi Beck ihr 20-jähriges Jubiläum. Die vier können es selbst kaum glauben. „Das ist echt wahnsinn“, so Smudo in einem Interview.
Fanta4 hat vieles geschafft, vor allem aber eines: den Deutschen Hip-Hop legitimiert und salonfähig gemacht. Sie wurden zu der Referenzgrösse wenn es um den deutschsprachigen Hip-Hop ging. Neben den grossen Erfolgen als Band, waren die Jungs auch immer wieder solo unterwegs.
Gefeiert wird das grosse Jubiläum mit einem spectakulären OpenAir-Konzert in Stuttgart am 25. Juli. „Es wird auf jeden Fall ein einmaliger Abend, auch wenn alles schiefgeht. Dann erst recht.“ (Smudo).
Wir werden sehen was geht.
Locarno empfängt die ganz Grossen
Für die prestigeträchtigste OpenAir-Veranstaltung der Schweiz öffnet Locarno zum 6. Mal ihre Tore. Für rund zehn Tage wird die Piazza Grande zur Bühne für die ganzen Grossen der Musikszene. Deep Purple spielen ebenso wie Tracy Chapman, Duffy kommt genauso wie Placebo und Laura Pausini. Das „Montreux der Alpensüdseite“ zieht jedes Jahr bekannte Künstler an, denn einmalig sind diese Konzerte auch für diejenigen, die auf der Bühne stehen.
Für Musikliebhaber bildet Locarno die einzigartige Gelegenheit, während fast zwei Wochen, in denen die Musik an erster Stelle steht, bekannte Künstler unterschiedlichen Genres zu hören und zu bewundern.
Neun Konzerte unter den Tessiner Sternen auf dem „Salotto“ - tolle Musik in spektakulärer Szenerie: Das Moon & Stars 2009.
Ab 8.Juli, Piazza Grande, Locarno.
Für Musikliebhaber bildet Locarno die einzigartige Gelegenheit, während fast zwei Wochen, in denen die Musik an erster Stelle steht, bekannte Künstler unterschiedlichen Genres zu hören und zu bewundern.
Neun Konzerte unter den Tessiner Sternen auf dem „Salotto“ - tolle Musik in spektakulärer Szenerie: Das Moon & Stars 2009.
Ab 8.Juli, Piazza Grande, Locarno.
Absurdum der Eitelkeiten
Funktionalität ist keine Eigenschaft, nach der Frau ihre Ausstattung zusammensucht. Soviel ist klar. Dass manche aber über die Eitelkeit ihren ganzen Verstand ausschalten, dass ist auch mir ein Rätsel. Selbst ich schaff es, an einem OpenAir zwar zu meiner Definition von „gut aussehen“ hinauf zu leben, ohne aber mein ganzes Badezimmer plus Kleiderschrank mit zu nehmen. Und das heisst einiges. Fragt mal meinen Freund
Was braucht man an einem OpenAir? Ein Zelt, Schlafsack, Stroh und Bier. Das ist die Grundausstattung. Weiss jeder. Gut, den Damen räumen wir noch ein paar kleine Extras ein. Muss ja, ich gehör schliesslich auch dazu.
Alles weitere wird dem Rahmen angepasst – und dem Wetter. Das war nun am diesjährigen Festli im Sittertobel nicht trocken. Im Gegenteil. Es hat geregnet, sehr. Alle die das Sittertobel kennen, wissen: Endprodukt gleich Schlamm. Damit war zu rechnen, dank Meteo wussten wir das, die Rahmenbedingungen also klar. Die Gummistiefel (oder im Falle der Herren Militärschuhe o.ä.) folglich oberstes Gut für die drei Tage, logisch. Oder doch nicht?!
Was bei Hitze und Sonne noch nicht auffiel, wurde im Laufe des regnerischen Samstags zu meinem Augenmerk Nummer eins. Da häuften sich FlipFlops über Ballerinas und Converse. Wobei im Laufe des Tages unter all dem Schlamm eine Definition der weiblichen Schuhwerke fast unmöglich wurde. Sie balancierten, quiekten, liessen sich tragen und doch nützte alles nichts. Die Schuhe sind hinüber, wenn sie nicht grad ganz im Schlamm stecken blieben und in der Untiefe verschwanden.
Ist das die Eitelkeit wert? Nö. Sag sogar ich.
Überdies muss man ja heutzutage auch mit Gummistiefeln nicht mehr aussehen wie der Opa vom Schrebergarten. Da gibts Blüemli und Karo, Schleifen und Farben zur Wahl. Und sonst geht wenigstens Barfuss, sagte ich, und watete mit Gummistiefeln und trockenen Füssen munter weiter durch den Schlamm.
Rom hingegen ist warm, heiss gar im Sommer und vornehmlich trocken. Eine Juli-Woche lang konnte ich das bunte Treiben in der ewigen Stadt beobachten und traute meinen Augen kaum: Stiefel. Soweit das Auge reicht. Was in L.A die Chihuahas, um Einwohner zu sein, das sind in Rom die Stiefel. Ja. Im Sommer. Schwitzen ist vorprogrammiert, ebenso der Fusspilz.
Nochmal: mindestens 35 Grad, im Schatten, und dir römische Frau trägt Stiefel. Hoch, robust, Leder. Ich mein, sagt mal gehts noch? Ich hatte mit Flip-Flops noch heisse Füsse.
Absurd. Absolut. Da kriegens die in St.Gallen nicht hin, ihre Sandäleli gegen richtiges Schuhwerk zu tauschen und in Rom tragen sie Stiefel im Hochsommer. Wenn auch nicht grad Gummistiefel, wären die OpenAir-Gängerinnen mit Besohlung a Roma weitaus besser ausgerüstet gewesen.
Darum: Für das nächste Jahr schlage ich vor, dass alle, die ins Sittertobel pilgern wollen, erst mal nach Rom reisen, und da ihre Ballerinas gegen Stiefel eintauschen. So haben alle etwas davon. Die Sittertobeldamen behalten trockene Füsse und die Romani ersparen sich den Champignon.
Wers doch nicht lassen kann, das OpenAir als Laufsteg zu benutzen, dem sei gesagt:
„Eine Sau ist die Eitelkeit“. So Elias Canetti.
„Die Welt liebt Schweine“.
So Eure Rebecca.
rebecca.schnyder@alltickets.ch

Was braucht man an einem OpenAir? Ein Zelt, Schlafsack, Stroh und Bier. Das ist die Grundausstattung. Weiss jeder. Gut, den Damen räumen wir noch ein paar kleine Extras ein. Muss ja, ich gehör schliesslich auch dazu.
Alles weitere wird dem Rahmen angepasst – und dem Wetter. Das war nun am diesjährigen Festli im Sittertobel nicht trocken. Im Gegenteil. Es hat geregnet, sehr. Alle die das Sittertobel kennen, wissen: Endprodukt gleich Schlamm. Damit war zu rechnen, dank Meteo wussten wir das, die Rahmenbedingungen also klar. Die Gummistiefel (oder im Falle der Herren Militärschuhe o.ä.) folglich oberstes Gut für die drei Tage, logisch. Oder doch nicht?!
Was bei Hitze und Sonne noch nicht auffiel, wurde im Laufe des regnerischen Samstags zu meinem Augenmerk Nummer eins. Da häuften sich FlipFlops über Ballerinas und Converse. Wobei im Laufe des Tages unter all dem Schlamm eine Definition der weiblichen Schuhwerke fast unmöglich wurde. Sie balancierten, quiekten, liessen sich tragen und doch nützte alles nichts. Die Schuhe sind hinüber, wenn sie nicht grad ganz im Schlamm stecken blieben und in der Untiefe verschwanden.
Ist das die Eitelkeit wert? Nö. Sag sogar ich.
Überdies muss man ja heutzutage auch mit Gummistiefeln nicht mehr aussehen wie der Opa vom Schrebergarten. Da gibts Blüemli und Karo, Schleifen und Farben zur Wahl. Und sonst geht wenigstens Barfuss, sagte ich, und watete mit Gummistiefeln und trockenen Füssen munter weiter durch den Schlamm.
Rom hingegen ist warm, heiss gar im Sommer und vornehmlich trocken. Eine Juli-Woche lang konnte ich das bunte Treiben in der ewigen Stadt beobachten und traute meinen Augen kaum: Stiefel. Soweit das Auge reicht. Was in L.A die Chihuahas, um Einwohner zu sein, das sind in Rom die Stiefel. Ja. Im Sommer. Schwitzen ist vorprogrammiert, ebenso der Fusspilz.
Nochmal: mindestens 35 Grad, im Schatten, und dir römische Frau trägt Stiefel. Hoch, robust, Leder. Ich mein, sagt mal gehts noch? Ich hatte mit Flip-Flops noch heisse Füsse.
Absurd. Absolut. Da kriegens die in St.Gallen nicht hin, ihre Sandäleli gegen richtiges Schuhwerk zu tauschen und in Rom tragen sie Stiefel im Hochsommer. Wenn auch nicht grad Gummistiefel, wären die OpenAir-Gängerinnen mit Besohlung a Roma weitaus besser ausgerüstet gewesen.
Darum: Für das nächste Jahr schlage ich vor, dass alle, die ins Sittertobel pilgern wollen, erst mal nach Rom reisen, und da ihre Ballerinas gegen Stiefel eintauschen. So haben alle etwas davon. Die Sittertobeldamen behalten trockene Füsse und die Romani ersparen sich den Champignon.
Wers doch nicht lassen kann, das OpenAir als Laufsteg zu benutzen, dem sei gesagt:
„Eine Sau ist die Eitelkeit“. So Elias Canetti.
„Die Welt liebt Schweine“.
So Eure Rebecca.
rebecca.schnyder@alltickets.ch

Firmenessen à la alltickets
Da es im Team von alltickets ein paar Abgänge und Neuzugänge gegeben hat, befand es die alltickets-Leitung für angebracht, ein Firmenessen zu veranstalten. Neun Leute fanden sich an einem Freitagabend im Tramdepot ein. Beim hauseigenem Bier und gewaltigen Spare Ribs liess es sich gut kennen lernen und es gab einiges zu lachen.
Ganz in alltickets-Manier war der Abend noch lange nicht vorbei und das Firmentreffen wurde mit grillen um 6 Uhr im AT-Hauptquartier abgerundet.
Habt Dank für die Einladung liebe Chefs!
Ganz in alltickets-Manier war der Abend noch lange nicht vorbei und das Firmentreffen wurde mit grillen um 6 Uhr im AT-Hauptquartier abgerundet.
Habt Dank für die Einladung liebe Chefs!
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