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Greenday rocks on
Even one who is not a fan of american punk rock knows one album from this genre: „American Idiot“ by Greenday. To this music we rocked and revoltet. Who would have thought that these „sweet guys“ who formed a band 1987 and performed first as The Sweet Children would make it to eight successful albums. Since nobody expected them to grow up or develope, everything they do comes as a surprise. Their album „Dookie“ was sold over 10 Million and there is barely anyone who doesnt know „American Idio“. Their newest shot is „21st Century“ and once again we listen in amazement; even better, even more confident, like „American Idiot“ has just been the warm-up. On „21st Century“ Greenday combines punk trash with their newfound love of classic-rock and they sing about religion surprisingly often. The video for „21 Guns“ is nominated for Best Rock Video for the MTV VMA’s 2009.
Why the new album has turned out so awesome? Greenday didnt push themselves. Its not like there is anyone left for them to compete with.
By the way: Why the band is named Greenday? In californian Slang a green day names a boring day one kills by smoking weed. When Ernie used the phrase on Sesamen Street, they guys found that so hilarious, it first became an insider joke and later their band name. We like it.
Greenday will perform live at the Hallenstadion in Zurich on 8. September. Special conditions on tickets exclusively here on alltickets.ch
Why the new album has turned out so awesome? Greenday didnt push themselves. Its not like there is anyone left for them to compete with.
By the way: Why the band is named Greenday? In californian Slang a green day names a boring day one kills by smoking weed. When Ernie used the phrase on Sesamen Street, they guys found that so hilarious, it first became an insider joke and later their band name. We like it.
Greenday will perform live at the Hallenstadion in Zurich on 8. September. Special conditions on tickets exclusively here on alltickets.ch
Eine kleine Hommage an den Schwingsport
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Am vergangenen Sonntag gab es etwas ganz Neues. Im Schweizer Fernsehen lief den ganzen Tag ein Sport, den man sonst im Programm vergeblich sucht. Schwingen nämlich. Eine ganztägige Live-Übertragung von der Schwinget auf der Schwägalp. Ich hab mir das natürlich nicht angesehen.
Nein, nicht weil ich Schwingen uninteressant finde, sondern weil ich da war. Vor Ort, am Fusse des Säntis. Manch einer mag schmunzeln, glaubt man das Schwingen doch als einen Sport für Hinterwäldler und Bauern. Aber das ist ein Klischee und damit gilt es auf zu räumen, denn: Schwingen ist toll!
Ich bin kein Sportfan, soviel hab ich schon mal klar gemacht (man lese die Kolumne zum Frauenfussball). „Die Kunst ist mein Sport“ pflege ich zu sagen. Das Schwingen aber, dafür kann ich mich begeistern. Mit breitem Appenzeller Dialekt schrei ich „Los, nemmen, dä Sauchog“, „Chomm los“ und tue nach einem Kampf mein Wohlwollen mit „Da ischt en zäääche Cheib“ kund.
Woher diese Begeisterung kommt? Das ist ganz einfach zu beantworten: Schwingen ist echt, pur und hochspannend. Hier gehts um reine Ur-Kraft. Zwei Männer, zwei Hosen aus Jute, ein Kreis aus Sägemehl, thats it. Kein Ball, kein Auto, kein Getüdel. Die Schwinger benutzen nur das, was ihnen von Natur gegeben. Das ist faszinierend! Und pure Männlichkeit.
Diese Schwinger sind zwar selten Abbilder des griechischen Adonis. Sie haben Nacken wie ein Stier, Pranken wie ein Bär und bringen selten unter 100 Kilo auf die Waage. Aber ein Schwinger kann nicht nur eine Frau beschützen, sondern die ganze Familie noch mit. Inklusive Tante und Grosscousine. Die passen nämlich alle hinter seinen breiten und starken Rücken. Ich glaube sogar, dass einer wie der Fausch sich im Kugelhagel vor mich stellen könnte und dabei keinen Kratzer abkriegen würde. Nur im Dunkeln, da will ich ihm nicht begegnen. Dieser Aspekt aber ist nur ein kleiner Teil meiner Begeisterung.
Der Schwingsport ist ehrlich. Und so sind es seine Sportler, genauso wie seine Anhänger. Nach jedem Kampf reicht der Sieger dem Verlierer die Hand und streicht ihm das Sägemehl vom Rücken. Der Fan vom Gisler sitzt neben dem Anhänger vom Abderhalden und beide würden sie nicht auf die Idee kommen, sich die Köpfe ein zu schlagen. Das suche mal einer in einem anderen Sport.
Schwingen mag Tradition sein, doch Tradition ist das, was uns verbindet und wieder zusammenbrignen kann. Vor allem wenn es auf diese Art geschieht.
Wir sehen uns auf der Schwägalp!
Eure Rebecca
rebecca.schnyder@alltickets.ch
Nein, nicht weil ich Schwingen uninteressant finde, sondern weil ich da war. Vor Ort, am Fusse des Säntis. Manch einer mag schmunzeln, glaubt man das Schwingen doch als einen Sport für Hinterwäldler und Bauern. Aber das ist ein Klischee und damit gilt es auf zu räumen, denn: Schwingen ist toll!
Ich bin kein Sportfan, soviel hab ich schon mal klar gemacht (man lese die Kolumne zum Frauenfussball). „Die Kunst ist mein Sport“ pflege ich zu sagen. Das Schwingen aber, dafür kann ich mich begeistern. Mit breitem Appenzeller Dialekt schrei ich „Los, nemmen, dä Sauchog“, „Chomm los“ und tue nach einem Kampf mein Wohlwollen mit „Da ischt en zäääche Cheib“ kund.
Woher diese Begeisterung kommt? Das ist ganz einfach zu beantworten: Schwingen ist echt, pur und hochspannend. Hier gehts um reine Ur-Kraft. Zwei Männer, zwei Hosen aus Jute, ein Kreis aus Sägemehl, thats it. Kein Ball, kein Auto, kein Getüdel. Die Schwinger benutzen nur das, was ihnen von Natur gegeben. Das ist faszinierend! Und pure Männlichkeit.
Diese Schwinger sind zwar selten Abbilder des griechischen Adonis. Sie haben Nacken wie ein Stier, Pranken wie ein Bär und bringen selten unter 100 Kilo auf die Waage. Aber ein Schwinger kann nicht nur eine Frau beschützen, sondern die ganze Familie noch mit. Inklusive Tante und Grosscousine. Die passen nämlich alle hinter seinen breiten und starken Rücken. Ich glaube sogar, dass einer wie der Fausch sich im Kugelhagel vor mich stellen könnte und dabei keinen Kratzer abkriegen würde. Nur im Dunkeln, da will ich ihm nicht begegnen. Dieser Aspekt aber ist nur ein kleiner Teil meiner Begeisterung.
Der Schwingsport ist ehrlich. Und so sind es seine Sportler, genauso wie seine Anhänger. Nach jedem Kampf reicht der Sieger dem Verlierer die Hand und streicht ihm das Sägemehl vom Rücken. Der Fan vom Gisler sitzt neben dem Anhänger vom Abderhalden und beide würden sie nicht auf die Idee kommen, sich die Köpfe ein zu schlagen. Das suche mal einer in einem anderen Sport.
Schwingen mag Tradition sein, doch Tradition ist das, was uns verbindet und wieder zusammenbrignen kann. Vor allem wenn es auf diese Art geschieht.
Wir sehen uns auf der Schwägalp!
Eure Rebecca
rebecca.schnyder@alltickets.ch
Über die Kunst des Alleinseins
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Manche können es besser, manche weniger gut; das Alleinsein. Ich persönlich umgebe mich gerne mit Leuten, Menschenansammlungen haben einen hohen Wert in meiner Wohlfühlskala, ein Emeriten-Dasein liegt mir fern. In der Stadt in der ich wohne, arbeiten alle meine Freunde am gleichen Ort, haben gleichzeitig Ferien und sind somit alle gleichzeitig weg. So geschehen diesen Sommer. Fünf lange Wochen blieb mir nur eine einzige Person zur Unterhaltung: Ich selber.
Komischerweise assoziiert man einen Menschen, der alleine unterwegs ist, sofort mit einem Gefühl der Einsamkeit. Mit mitleidendem Blick betrachten wir den Menschen, der alleine an einem Tisch im Restaurant sitzt und zu Mittag isst. Doch warum? Ist das alleine sein nicht auch ein Zeugnis von Stärke? Ist der Mensch, der sich selbst genügt nicht sein eigener Freund?
Gezwungen durch das Ausfliegen meiner Freunde, begann ich Dinge zu unternehmen, die ich sonst nie alleine mache, getreu dem Motto „Meine beste Begleitung bin ich“. Es fühlte sich erst komisch an und beim ersten Glas Wein, das ich nur in meiner Begleitung genoss, tat ich, als warte ich auf jemanden. Wer allein ist, ist auf sich selber zurück geworfen. Doch bald merkte ich, dass genau darin die Schönheit liegt. So viel Zeit mit sich selber, da hört man irgendwann auf, über sich selber nach zu denken und konzentriert sich auf das Drumherum. Ich konnte stehen bleiben und den Strassenmusikern zuhören, solange ich wollte. Ob ich im Café eine halbe Stunde länger sitzen blieb, interessierte niemanden und keiner wartete ungeduldig vor der Umkleide auf mich, wenn ich auch die fünfte Hose noch anprobieren wollte. Allein sein ist auch Freiheit.
Dinge, die man gewöhnlich mit Begleitung unternimmt, sind alleine ganz anders. Schön irgendwie. Schön zu wissen, dass ich den Film im Kino nur für mich gesehen habe. Schön im Museum drei Mal zu einem Bild zurück zu gehen und es ganz für sich zu geniessen. Einmal nicht teilen, alles nur für mich. Man muss es zelebrieren, das allein sein und wer sich mag, dem fällt es leichter, nur mit sich selbst zu sein.
Und doch: auch wenn ich jetzt öfter mal etwas alleine unternehmen werde, bin ich froh, meine Menschen wieder um mich zu haben. Die Stadt lebt wieder, für mich allein und auch für alle anderen.
Eure Rebecca
rebecca.schnyder@alltickets.ch
Komischerweise assoziiert man einen Menschen, der alleine unterwegs ist, sofort mit einem Gefühl der Einsamkeit. Mit mitleidendem Blick betrachten wir den Menschen, der alleine an einem Tisch im Restaurant sitzt und zu Mittag isst. Doch warum? Ist das alleine sein nicht auch ein Zeugnis von Stärke? Ist der Mensch, der sich selbst genügt nicht sein eigener Freund?
Gezwungen durch das Ausfliegen meiner Freunde, begann ich Dinge zu unternehmen, die ich sonst nie alleine mache, getreu dem Motto „Meine beste Begleitung bin ich“. Es fühlte sich erst komisch an und beim ersten Glas Wein, das ich nur in meiner Begleitung genoss, tat ich, als warte ich auf jemanden. Wer allein ist, ist auf sich selber zurück geworfen. Doch bald merkte ich, dass genau darin die Schönheit liegt. So viel Zeit mit sich selber, da hört man irgendwann auf, über sich selber nach zu denken und konzentriert sich auf das Drumherum. Ich konnte stehen bleiben und den Strassenmusikern zuhören, solange ich wollte. Ob ich im Café eine halbe Stunde länger sitzen blieb, interessierte niemanden und keiner wartete ungeduldig vor der Umkleide auf mich, wenn ich auch die fünfte Hose noch anprobieren wollte. Allein sein ist auch Freiheit.
Dinge, die man gewöhnlich mit Begleitung unternimmt, sind alleine ganz anders. Schön irgendwie. Schön zu wissen, dass ich den Film im Kino nur für mich gesehen habe. Schön im Museum drei Mal zu einem Bild zurück zu gehen und es ganz für sich zu geniessen. Einmal nicht teilen, alles nur für mich. Man muss es zelebrieren, das allein sein und wer sich mag, dem fällt es leichter, nur mit sich selbst zu sein.
Und doch: auch wenn ich jetzt öfter mal etwas alleine unternehmen werde, bin ich froh, meine Menschen wieder um mich zu haben. Die Stadt lebt wieder, für mich allein und auch für alle anderen.
Eure Rebecca
rebecca.schnyder@alltickets.ch
Elton John live at the Hallenstadion
In October we are expecting something big: The one and only Elton John is giving a concert at the Hallenstadion in Zurich as a part of his „The Red Piano Show“!
Last year he was touring Germany with the same show and filled the biggest concert halls there were. Whoever wants a ticket for the only concert in Switzerland; Hurry up!
Since 2003 Elton John played his „The Red Piano Show“ exclusively in Las Vegas, mainly every concert was sold out. Barely any other musician achieved what he did as many Grammys attest, his last album has gone double-platinum. Whoever gets to enjoy that incredible pianist and singer is one lucky guy!
Elton John „The Red Piano Show“, September 16th 2009, Hallenstadion Zurich
Last year he was touring Germany with the same show and filled the biggest concert halls there were. Whoever wants a ticket for the only concert in Switzerland; Hurry up!
Since 2003 Elton John played his „The Red Piano Show“ exclusively in Las Vegas, mainly every concert was sold out. Barely any other musician achieved what he did as many Grammys attest, his last album has gone double-platinum. Whoever gets to enjoy that incredible pianist and singer is one lucky guy!
Elton John „The Red Piano Show“, September 16th 2009, Hallenstadion Zurich
News from Jan Delay
After one and a half year at the studio with his band Disco Nr.1, Jan Delay releases his third solo album: „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ is a dance disc for real, that is supposed to „turn your head off and butt on“, as Jan Delay is putting it in words. His second Funk album is a Witness of a steady musical development and also the lyrics have changed to the better; less political but even more creative. Best example are the tracks „Little Miss Anstrengend“ and „Abschlussball“. Which style of music will follow „Kinder vom Bahnhof Soul“ the 32-year old has not yet decided. „I am fully occupied realising the disc for live shows and shooting videos.“ After that he will just wait for the next flash.
After many performances at festivals this summer, he will tour Germany this fall. When he will hit Switzerland with his new program is not yet known.
„Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ in stores August 14th, the first single „Oh Jonny“ is out since end of July.
After many performances at festivals this summer, he will tour Germany this fall. When he will hit Switzerland with his new program is not yet known.
„Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ in stores August 14th, the first single „Oh Jonny“ is out since end of July.





