Fouiller les News
- sind unsere Beziehungen vorbestimmt?
Kürzlich in einem Gespräch mit zwei Freunden über Verhaltensmuster und Erwartungen in Beziehungen kamen wir plötzlich auf das zu sprechen, was wir immer versuchen zu vermeiden; so zu sein wie unsere Eltern.
Doch so abwegig ist es nicht. Wir sind geprägt von der Beziehung, meist Ehe, die uns unsere Eltern vorleben und übernehmen nicht selten die gleichen Verhaltensmuster und viel schlimmer noch, die Erwartungen. Lieben wir wirklich wie unsere Eltern?
Im Zeitalter der vielen Scheidungen ist es ein beunruhigender Gedanke. Bin ich beziehungsunfähig, weil meine Eltern sich scheiden liessen? Wird mich das gleiche Schicksal ereilen, bin ich verdammt dazu mich irgendwann scheiden zu lassen? Folglich: ist es utopisch zu glauben, selber eine gute Ehe führen zu können? Oder bin ich genau deswegen verlobt, weil ich daran glaube, es besser machen zu können und viel wichtiger, es besser machen zu wollen?
Das sind naheliegende Gedanken, doch wie wir im Gespräch bald erkannten; geht es den anderen wirklich besser? Wer aus einem intakten Elternhaus kommt, wird der sich mit dem Gedanken auseinander setzen können, dass das keine Selbstverständlichkeit ist? Ist da nicht die grundlegende Erwartung da, dass es funktioniert? Und, kann eine Beziehung Krisen überstehen, wenn man sich nicht bewusst ist, dass eine Beziehung viel Arbeit erfordert?
Kann es Beziehungen geben, zwischen zwei Menschen aus den verschiedenen Lagern? Oder ist genau das die optimale Paarung, weil sich die Erwartungen und Muster aneinander abreiben?
Sollten wir eine Partnervermittlung einrichten, die die Singles nach diesen Punkten zusammenbringt?
Welcher Art auch immer – gezeichnet sind wir alle. Mehr als das Beste daraus machen, bleibt uns nicht übrig. Heiraten werd ich meinen Verlobten sowieso. Denn was am Ende zählt, ist das was man selber erlebt und fühlt. Was am Ende zählt ist – genau.
Eure Rebecca
rebecca.schynder@alltickets.ch
Doch so abwegig ist es nicht. Wir sind geprägt von der Beziehung, meist Ehe, die uns unsere Eltern vorleben und übernehmen nicht selten die gleichen Verhaltensmuster und viel schlimmer noch, die Erwartungen. Lieben wir wirklich wie unsere Eltern?
Im Zeitalter der vielen Scheidungen ist es ein beunruhigender Gedanke. Bin ich beziehungsunfähig, weil meine Eltern sich scheiden liessen? Wird mich das gleiche Schicksal ereilen, bin ich verdammt dazu mich irgendwann scheiden zu lassen? Folglich: ist es utopisch zu glauben, selber eine gute Ehe führen zu können? Oder bin ich genau deswegen verlobt, weil ich daran glaube, es besser machen zu können und viel wichtiger, es besser machen zu wollen?
Das sind naheliegende Gedanken, doch wie wir im Gespräch bald erkannten; geht es den anderen wirklich besser? Wer aus einem intakten Elternhaus kommt, wird der sich mit dem Gedanken auseinander setzen können, dass das keine Selbstverständlichkeit ist? Ist da nicht die grundlegende Erwartung da, dass es funktioniert? Und, kann eine Beziehung Krisen überstehen, wenn man sich nicht bewusst ist, dass eine Beziehung viel Arbeit erfordert?
Kann es Beziehungen geben, zwischen zwei Menschen aus den verschiedenen Lagern? Oder ist genau das die optimale Paarung, weil sich die Erwartungen und Muster aneinander abreiben?
Sollten wir eine Partnervermittlung einrichten, die die Singles nach diesen Punkten zusammenbringt?
Welcher Art auch immer – gezeichnet sind wir alle. Mehr als das Beste daraus machen, bleibt uns nicht übrig. Heiraten werd ich meinen Verlobten sowieso. Denn was am Ende zählt, ist das was man selber erlebt und fühlt. Was am Ende zählt ist – genau.
Eure Rebecca
rebecca.schynder@alltickets.ch
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